so daß eine Lerche so fett wie ein Hahn erschieneund ein Zweipfeunigbrod wie ei» mächtiger Laib.
Priester dem CaracaIla unähnlich.
Ihr wißt, meine jungen Freunde, aus welcheWeise Caracalla seine Liebe für AlerandcrS An-denken kund gab: dadurch daß er alle peripateti-schen Filosvfen verfolgte, weil mau Aristoteles imVerdacht hatte. bei AleranderS Tod bctheiligt zusep»; Ihr dürft Euch keineswegs einbildeu, diePriester ahmen in ihrer Liebe für das Andenkendes Heilands auch nur entfernt dem Caracallanach!
Ein Gedanke über das Glück.
Oft ist es die allerleisesie Bewegung, welcheeinem Spiel den Ausschlag giebt- Das Glück istwie die Dame, bei der ein Liebhaber alle seineNebenbuhler dadurch ausstach, daß er eine weitereLitze auf seine Livreen setzte-
Witz und Wahrheit.
Mag man immerhin sagen: Erdichtung scy dieOuelle der Fantasie und Witz sey das Widerspielder Wahrheit: dennoch find einige der witzigstenWorte von der Welt witzig allein wegen ihrerWahrheit. Die Wahrheit ist die Seele eines Zu-ten AuSspruchS. — „Ihr behauptet," bemerkt derSokrates der neuen Zeit, „wirhaben eine tugendhafteVertretung; sehr wohl, dann muffen wir auch einetugendhafte Besteurnng haben!" Hier liegt derWin in der Nothwendigrcit des Schluffes. AlsColümbuS daS Ei zerbrach, wo lag der Witz i Inder Bündigkeit der Beweisführung durch das zer-brochene El.