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fies zu schärfen, daß wir nach Schwungkugeln grei-fen sollten, statt nach Büchern; ja auch, auf derandern Seite uns eher einen Schmerz, eine Be-schwerde anferlegen, als unsere moralische Gesund-heit vervollkommnen. Wer kann sagen, ob Alcran-der ein Held geworden wäre, hätte er einen gera-den Hals gehabt? oder Boilean ein Satiriker,wäre er nie von einem Truthahn gepickt worden?Es müßte ergötzlich seyn , Euch, meine Schüler, zusehen, wie Ihr nach der Lektüre des HmntusCur-tius einander den Hals verdrehtet; oder frisch vomBoileau weg in den Hühnerhof eiltet, in der Hoff-nung, zu einem zweiten Lutrin verstümmelt zuwerden.
Warnung vor den Spöttern derIllusionen.
Meine geliebten Schüler! es giobt eineClaffevon Personen in der Welt, welche täglich anwächst,gegen die Ihr sehr auf der Hut seyn müßt; siehaben, etwas zauberhaft-gewinnendes an sich. ESsind Leute, welche sich für heftige Feinde der Lügearisgeben; artige, sreisninige Gesellen, scharfsichtigund unbefangen. Wenn diese Ansichten aus eige-nem Nachdenken entspringen, wohl und gut, dannsind es die besten Ansichten von der Welt; aberViele überkommen sic nur so aus der zweitenHand; sie sind verwünscht einladend für die Träg-heit des vornehmen Pöbels, der nur auf den schwär-merischen Anstrich eines edlen Grundsatzes, und