Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
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Als er so lange hinsah, da traten ihm die Thränenins Auge nud in einer schwärmerischen Auswallung,welche schlecht zu seinem gemäßigten »nd filosofischcirWesen stimmte, zog er die rechte Hand aus der La-sche seiner schwarze» Hosen und brach in folgendesLebewohl an die Hauptstadt seiner Heimarbfiurenaus:

Lebewohl, mein geliebtes London, lcbewohl!Wo soll ich wieder eine Stadt finden wie du? Niebis jetzt fühlte ich, wie unaussprechlich thcuer dumir bist. Du bist mir Vater, Mutter, Bruder,Geliebte, Schneider, Schuhmacher, Hntmacher, Kochund Mundschenk gewesen. Du und ich wir habenuns nie mißverstanden. Ich grollte nicht, wenn ichsah, welche schöne Häuser uud gute Geldkistcn duandern Leuten gabst. Nein! ich freute mich ihresGlücks. ES entzückte mich, einen reichen Mann zusehen ; mein einziger Verdruß war, über einen ar-men zu stolpern. Meinen Nachbarn gabst du Reich-thümer, aber, o großmüthigcs London, diese Nach-barn gabst du mir! Prächtige Straßen, aste christ-lichen Tugenden thronen in Euch. Menschenliebe istso gemein wie Rauch. Wo, in welchen: Thcile derbewohnbaren Welt werde ich Wesen finden mit sovielem Ucberflnß begabt? wo werde ich so, leicht ihrergutmüthigen Leichtgläubigkeit diese» Uedcrsluß ab-schmcichelu? Nur Gott weiß, mein theures, theuresgeliebtes London, was ich an dir verliere! O öffent-liche Woblthätigkeitsanstalten! o öffentliche Einrich-

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