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dem Anblick!) ihres Gemahls eisiges Lächeln, seinSchlangenouge, seine i» Sarkasmus getauchten Zü-ge, und den ganzen Hohn seiner Seele ans demAngesicht ausgeprägt, dessen leichtester Spott so gal-lenbitter war. Sie wandte sich ab von diesem Bilde,und sah das höfische Gesicht des Käufers — seinunterdrücktes Lächeln bei ihren Vorwürfen — seinengeheimen Hohn bei ihren Ansprüchen auf eine Stel-lung im Leben, welche sie, so mußte jener den Auf-schlüssen des Erzbetrügers in dieser Sache zufolgeglauben, nie eingenommen hatte. Sie sah, wie balder ihrer Reize überdrüssig wurde, was er allerdingsmit Schonung — einer kränkenden Schonung — zuverstehen gab, ohne jedoch die mindesten Gewissens-scrnpel dabei zu empfinden. Sie sah bei beiden, wieüberall, mir gegenseitige Verachtung. Sie war ineinem Gewebe tiefster Niederträchtigkeit. Selbst der^ Gewissens bei einem Verbreche»gegen einen Andern, der, wenn er auch sticht, dochnicht erniedrigt, war verschlungen von einem weitherzzerreißenderen Gefühl für ein so eitles Wesen,wie die Ehebrecherin — das brennende Gefühl derSchaam, selbst, während sie sündigte, die Närrinund Betrogne gewesen zu seyn. Ihre ganze Seeleerblaßte bei dieser Dcmüthigung. Der Fluch vouWelfords Rache lastete jetzt auf ihr und ward bisaufs Aeußerste gesättigt. Was sie von zärtlichenGefühlen gegen ihren Beschützer noch mochte empfun-den haben, ward auf Einmal durch diese Entdeckung