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drüßlicher Klagen; «nd da kein Gast oder Besuchdas häusliche Mißvergnügen hob, oder häuslicheGezänks unterbrach, so endigten sie gewöhnlich mitder mürrischen Verstimmung, welche so oft der Liebedas Grab der Reue gräbt. Nichts macht die Men,scheu einander widerwärtiger als eine Vertraulichkeit,welche Rücksichtslosigkeit beim Streit und Derbheitbeim Klagen gestattet. Der beißende Hohn Welfordsgab dem Murren seiner Frau mehr Schärfe; undwenn einmal Jedes von beiden das Unrecht auf derandern und die Kränkung auf seiner Seite sach,konnte man nicht mehr hoffen, das Eine werde vor-sichtiger, oder das Andre nachgiebiger werden. Beidespannten ihre Forderungen zu hoch und die Fraubesonders gab zu wenig nach. Mrs. Welford warganz und im vollsten Sinne das, was ei» Wüstlingein Weib nennt, das was eine leichtfertige Erzie-hung aus einem Weibe macht — großmüthig imGroßen, kleinlich im Kleinen, eitel, reizbar, vollvon ihrer eignen Unbedeutenheit und ihren armseli-gen Klagen; bereit mit ihrem Geliebten sich in einenAbgrund zu stürzen, aber eben so geneigt alle Liebedurch Vorwürfe zu verscheuchen, wenn der Sprunggemacht war. Von allen Männern war Welford derletzte der dicß ertragen konnte. Eine Frau von grö»ßerem Herzen, von gereifterer Erfahrung und einemVerstände, fähig seinen Charakter zu würdigen undalle seine Eigenschaften zu erforsche», hätte ihn viel-leicht zum brauchbaren und angesehnen Mann gc-