Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
Seite
85
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melke er:Wen» ich dich ansehe, so möchte ichglauben, daß sie mich einst liebte Pah!" fuhr erdan» plötzlich fort und stand auf,diese Vaterzärt-lichkeit für einen *** Balg steht mir trefflich an!"Mit diesen Worten verließ er, ohne seine Fra» an-zusehen, welche aufgeschreckt durch sein lautes Reden,heftig auffnhr, das Zimmer nnd ging in dasjenigehinunter, wo er sich mit seinem Gast unterhaltenhatte. Er schloß vorsichtig die Thüre, ging rasch indem niedrigen Gemach auf und ab nnd ließ seinenGedanken die Zügel schieße», in der abgebrochncnWeise etwa, wie sie hier dem Auge des Lesers dar--eboten werden.

Ja, ja, sie ist mein Verderben gewesen! undwenn ich einer von Len schwachen Thoren wäre, wel-che ans den einfältigsten und abgeschmacktesten Narr-heiten dieser verdammten gesellschaftlichen Einrich-tungen ein Evangelium machen, so wäre sie jetzt auchmeine Schande; aber statt der Schande will ich ausihr meinen Schemel zu Ehre und Reichthnm machen.Und dann zum Teufel mit dem Schemel! Ja»zwei Jahre habe ich durchzemacht, was all meinBlut hätte in Galle verwandeln sollen: Unthätigkeit,Hoffnungslosigkeit, im Innern ein verödetes Herzund Leben, Schmach von der Welt, Kälte, Unlust,Undankbarkeit von der Einen für welche O, Eselder ich war! der ich^das Theuerste meines We-sens, ja mein Wese» selbst aufgab! Zwei Jahrehabe ich dieß ertragen, und jetzt will ich meinen Er-