Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
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ben wir, hätten die guten Leute in gestaunt,wenn sie die muntern Spässe und die freigeisterische»Grundsätze hätten anhören können, welche den schma-len Lippen des kalten und strengen Welford entlie-ßen, dessen Angesicht ein geschworner Feind der Fröh-lichkeit schien. Von Weibern sprachen sie im Allge-meinen mit der lebhaften Verachtung, wie es der ge-wöhnliche Ton bei Weltmännern ist, nur nahmsie bei Welford einen bitterer», gründlicheren undfilosofichercu Anstrich an, als bei seinem lebhafter»aber weniger kräftigen Gaste.

Der Edelmann schien an seinem Freund dasgrößte Behagen zu finden, die Unterhaltung wareben recht nach seinem Geschmack, und als Welfordihm ins Bett geholfen hatte, schüttelte er diesem mitWärme die Hand und drückte seine Hoffnung aus,ihn bald in ganz andern Umständen zu sehen. Alssich die Thüre des Peers hinter Welford geschlossenhatte, stand er einige Augenblicke regungslos da;dann stieg er mit leisen Schritten in sein Schlafge-mach hinauf. Seine Frau schlief fest; neben demBette stand die Wiege,seines Kindes. Als sein Augeauf diese fiel ließ die starre Ironie, welche jetzt sei-nen Zügen beständig anhaftete, nach und er beugtesich lange, in tiefem Schweigen über die Wieg«.Das Antlitz der Mutter, gemischt mit de» väterli-chen Zügen, war auf die Miene des schlafenden En-gels vor ihm geprägt; und als er es endlich, ausseiner Träumerei sich erhebend, sanft küßte, mur«