Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
Seite
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der begierigen Erwartung denken, welche währenddieser ganzen Zeit in der Stadt herrschte, die köst-liche Pein dieser ländlichen Nerven, wie sie sich beiso kleinen Bevölkerungen erzeugen und eine so tief-greifende Sympathie mit den Angelegenheiten andrerLeute haben. Ein Tag, zwei Tage, drei Tage, eineWoche, vierzehn Tage, ein Monat verging undder Lord war noch immer ein Gast in WelfordSHause. Indem wir die Basen und Gevaitcru anihrer Neugier zehren lassenCannibalcn an ihremeignen Herzen!" mäßen wir den Leser einen Blickin das Innere der ungastfreundlichen Behausung desEranwalts werfen lassen.

Es war gegen Abend , der Kranke hatte sich aufeinem Sopha aufgerichtet und die schöne Mrs. Wel-ford, welche ihn als Wärterin gepflegt hatte, legtedas Kissen unter dem verletzten Glied zurecht. Erselbst versuchte ihre Hand zu ergreife», welche siespröd wegzvg, und lispelte dazu Worte, süßer undartiger als sie je gehört hatte. In diesem Augen-blick trat Wclford leise ein, von beiden unbemerkt;er stand an der Thüre und betrachtete sie mit einemLächeln kalten, sich selbst beglückwünschenden Hohns.Das Gesicht des Mephistopheles wie er Faust undGrctchen beobachtet, könnte einen Begriff von demBilde geben, das wir zu zeichnen beabsichtigen; aberWelfords Miene war erhabner (und auch schöner)seinem Charakter nach, obwohl nicht weniger bos-haft im Ausdruck, als das, welches der rinvergleich-