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6 (1834)
Entstehung
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angcgafft, lind was viel sagen will, noch mehr ge-mieden wurden, als ohne dies; der Fall gewesenwäre. So arm Welsord war, vcrricthen doch seineHaltung und sein Gang in hohem Grade das, wasgemeine Leute Vornehmheit nennen. Und hierinthat er es bei weitem seiner schönen Frau zuvor,welche, obwohl durchaus nichts Ungebildetes undGemeines i» ihrer Erscheinung war, doch ganz derausgesuchten Feinheit in Betragen, Geberden undAusdruck ermangelte, welche Herrn Welsord ans-zeichnete. Ungefähr zwei Fahre lebten sie in dieserWeise, und so sparsam und ruhig, daß, obgleichWelsord, so viel man wußte, keine Mittel zum Le-bensunterhalt hatte, sich Niemand wundern konnte,wie sie doch so auskamen. Nach Verfluß dieser Zeitsteckte Welsord auf Einmal eine kleine Summe ineine die Grafschaft angehende Speculativn. Im Ver-lauf dieser Unternehmung bewies er zum Staunenseiner Nachbarn einen ausserordentlichen Sinn fürBerechnung und sein Benehmen verrieth ganz denMann von Gewandheit und Geschäftskenntniß.

Dieses so angelegte Kapital trug der FamilieWelsord hinreichende Zinsen, um, wenn sie dazu ge-neigt gewesen wäre, eine etwas bessere Lebensweiseanznnekmen als bisher. Sie blieben aber in ihrerWeise unverändert, und die einzige Aenderung,welche durch dies; Ereiqniß herbcigesührt wurde, be-stand darin, daß sich Herr Welsord von seinem an-genommenen Bcrnse zimickzog, Er blieb nicht lau-