Herz gerade in dem Zeitpunkt» wo ich am tiefstenverwundet» körperlich geschwächt, und geistig verbit-tert war, das Dcinige gefunden und ihm zugeciltwäre; ich sah Dich, liebte Dich» und das Leben ge-wann für mich eine neue Gestalt. Selbst jetzt» woich Dir dies; schreibe, verfliegt alle Bitterkeit, allerStolz; Alles, wonach ich verlangt habe» verschwin-det, selbst mein Ehrgeiz ist weg — ich habe keinenWunsch mehr als Dich, Julie! schöne augebeteteJulie! Wenn ich Dich liebe, liebe ich sogar meinGeschlecht. O, Du weißt nicht, welche GewaltDu über mich hast! Mißbrauche sie nicht! Dukannst mir noch alles verwirklichen, wovon ich alsKnabe träumte, aber Du kannst auch jeden Gedan-ken, jedes Gefühl, jede Empfindung in mir zu Steinverhärten.
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Ich wollte Dir sagen, warum ich kein Glückvon unsrer Verbindung erwarte. Du kennst jetztmein Wesen. Du hast die Geschichte meines Lebensverfolgt, indem Du die Geschichte meines Charak-ters verfvlgtest. Du siehst was ich aufgebe, wenn:ich Dich gewinne. Ich sträube mich nicht gegendas Opfer. Ich gebe das eigentliche Wesen meiuetsGeists und meiner Seele, wie sie jetzt sind, auf. It hhöre aus, ein Weltkind zu seyn. Ich kann mich nie hterheben; ich kann den Name» meiner Ahnen N'.cltmehr belebe»; ja ich will ihn für immer verla ssen-