Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
Seite
65
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es

konnte mir kein Geld geben. Was wollte das sa-gen? ich sah mich unbesorgt nach einem Bekanntennm, der reicher war als meines Vaters Kasse; ichfand einen solchen in Lord Mauleverer; er war mitmir auf dem Collegium gewesen, »nd ich konnteseine Gesellschaft wobl ertragen, de«: er hatte Bil-dung, Witz und Gntmüthigkeit; ich brachte ihn aufden Wunsch, nis Ausland zu gehen, und ans denGedanken, er würde vor langer Weile sterben, wennich ihn nicht begl-itete. Ich willigfe mit Wider-streben in sein Verlangen, daß ich di'ß thun solle,und sah Alles in Europa, was er zu sehen ver-säumte, auf seine Koste». Was mich am meistenbelustigte, war die Beobachtung, daß ich, der Schma-rotzer, von ihm geachtet, und er, der Wohlthäter,von mir verlacht wurde! so wäre es nicht gekom-men, wenn ich bei meiner Tugend gebliebenwäre. Nun, holdeste Julie, die Welt gab, wie ge-sagt, meinen Universiiäts-ErfahruNgen die Weiheihrer Bestätigung. Ich kehrte nach England zurück,mein Vater starb und hinterließ mir keinen Schil-ling und meinem Bruder ein so verschuldetes Gut,daß er nichts davon bezog und zugleich mit solchenBedingungen, daß er es nicht verkaufen konnte.Jetzt war für mich die Zeit gekommen, die Erfah-rungen zu nutzen, deren ich mich rühmte. Ich er-kannte die Nothwendigkeit, einen Beruf zu ergrei-fen. Ein Berns ist eine Maske für den armenSpitzbuben! er giebt dem Betrug ein Ansehen undBulwer'L Romane. XXIX. 5