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bei Wem? bei dem reichsten Mann ans der Univer-sität.
Diese gleichzeitigen Vorfälle versenkten michin eine tiefe Träumerei; ich erwachte nnd wurdeein Mann der Welt. Ich entschloß mich, nicht län-ger den Tugendhaften zu machen nnd dem Ruhmeder Römer und Athener nachznjazcn — ich ent-schloß mich, nach Reichthnm, Macht und einem Namen in der Welt zu trachten.
Ich schwor meine ehrlichen armen Teufel ab,und hielt mich, wie schon gesagt, zu einigen reichenHüten. Siehe da meinen ersten großen Schritt indie Welt! Ich wurde ein Schmeichler und Schma-rotzer. Wie! konnte das mein Stolz ertragen? jafreilich, mein Stolz freute sich daran, den» cs ki-tzelte meine Verachtung, diese vornehmen Leute mirvntzlich zn machen! es kitzelte zu sehr, wie leicht ichsie beschwatzen konnte nnd zu welch einer Mengevon Absichten ich die beschwerliche Last ihrer Be-kanntschaft verwenden mochte. Nichts ist thvrich-ter alS die Meinung: eitle vornehme Leute seycunicht zu brauchen! man kann sie brauche» zu wasman will, zn Allem was ein kluger Kopf aus ihnenM machen Lust hat. Nun siehe Julie, wie meinGzarakter bereits gebildet war! Familienstolz, Men-schenverachtung und Ehrsucht — da hast Du ihn!spätere Verhältnisse prägten mir das schon Auge-legte schärfer aus. Ich wünschte nach dem Abgangvom Collegium, aus Reifen zu gehen;, mein Vat.r