Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
Seite
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zittre nicht wegen unsres künftigen Glücks- im Ge-gentheil, die Stärke meiner Leidenschaft 'für Dichmacht es mir zur Gewißheit, daß wir nie glück-lich seyn können, nie ausser dem erste» trnnknenEntzücken der Vereinigung. Glück ist ein ruhigesstilles Gefühl. Kein Gefühl, das ich je gegen Dichempfinden kann, wird diese Prädicate verdienenich weiß, daß ich dem Elend und dem Fluche ver-fallen bin, wenn ich mit Dir verbunden seyn werde.Staune nicht! ich will Dir sogleich sagen warum.Ich träume nicht von Glück, und Dn, könntestDu nur einen Tropfen von dem dunkeln grenzenlo-sen.Meer meiner Empfindungen ergründen, würdestmir auch dies; Wort nicht nennen.

Die krämerhaftc, kaltherzige Berechnung derWahrscheinlichkeit einer d e r e i k> st ig e n Glückse-ligkeit, (welches Predigtbnch lieferte Dir einen sogewählten Ansdrnck?) findet keinen Raum in einerSeele, welche mit einer Alles überwältigenden Liedeliebt. Die Leidenschaft steht nnr auf Einen Gegen-stand und nickt darüber hinaus ich dürste, ichschmachte nicht nach Giück, sondern nach Dir!Müßte mich dein Besitz unausbleiblich an einenAbgrund von Qual und Schande führen: meinst Dnich würde um ein Jota weniger darnach lechzen?Wenn Dn nnr Einen Gedanken, Eine Hoffnung,Eine dämmernde Vorstellung hegst von etwas An-derem ausser dem Einzigen, daß Du die Meinigewerden sollst: so magst Du der Achtung der Menschen