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zog er einige kastanienbraun« Locken hervor undschobsie mit abgewandtem Antlitz Manlevercr hin.
Der Graf hob sie auf — besah sie einige Augen»blicke, wechselte die Farbe, schüttelte aber mit einerverneinenden Geberde den Kopf, als er sie wiederans den Tisch legte.
„Diese Handschrift aber doch?" steng der Rich-ter mit nachdrücklicherem und bittererem Tone wie-der au, und deutete ans die Briefe.
Mauleverer nahm einen davon und hielt ihnzwischen sein Gesicht und die Lampe, so daß, wasetwa seine Züge verrathen konnten, seinem Gesell-schafter verdeckt blieb. Endlich ließ er den Briefmit erkünstelter Gleichgültigkeit fallen und sagte:
„Ach, ich kenne die Handschrift sogar nach solanger Zeit noch; dieser Brief ist an Sie gerichtet!"
„So ist es, und alle diese auch," sagte Bran-do.n im nemlichen Tone unnatürlicher, angestrengterFassung- „Sie' sind nach einer beinah fünfnndzwau«zigjährigen Entfremdung mir wieder zugekommen;cs sind die Briefe, die sie mir in den Tagen unsrerLiebe schrieb, (hier lachte Brandon höhnisch,) — sienahm dieselben mit sich fort, Sie wissen, wann?und (ein prächtiges Stück von weiblicher Conse-qncnz!) bewahrte sic auf, wie es scheint, bis zaihrem Todestag!"
Der besprochene Gegenstand, was er auch seynmochte, schien dem Lord Manlevercr unbehaglich;