Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
Seite
45
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zog er einige kastanienbraun« Locken hervor undschobsie mit abgewandtem Antlitz Manlevercr hin.

Der Graf hob sie auf besah sie einige Augen»blicke, wechselte die Farbe, schüttelte aber mit einerverneinenden Geberde den Kopf, als er sie wiederans den Tisch legte.

Diese Handschrift aber doch?" steng der Rich-ter mit nachdrücklicherem und bittererem Tone wie-der au, und deutete ans die Briefe.

Mauleverer nahm einen davon und hielt ihnzwischen sein Gesicht und die Lampe, so daß, wasetwa seine Züge verrathen konnten, seinem Gesell-schafter verdeckt blieb. Endlich ließ er den Briefmit erkünstelter Gleichgültigkeit fallen und sagte:

Ach, ich kenne die Handschrift sogar nach solanger Zeit noch; dieser Brief ist an Sie gerichtet!"

So ist es, und alle diese auch," sagte Bran-do.n im nemlichen Tone unnatürlicher, angestrengterFassung-Sie' sind nach einer beinah fünfnndzwau«zigjährigen Entfremdung mir wieder zugekommen;cs sind die Briefe, die sie mir in den Tagen unsrerLiebe schrieb, (hier lachte Brandon höhnisch,) sienahm dieselben mit sich fort, Sie wissen, wann?und (ein prächtiges Stück von weiblicher Conse-qncnz!) bewahrte sic auf, wie es scheint, bis zaihrem Todestag!"

Der besprochene Gegenstand, was er auch seynmochte, schien dem Lord Manlevercr unbehaglich;