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sicht seines Freundes. Brandons Antliz, obwohl be-wegliche hatte doch beinah immer den herrschendenAusdruck kalterRnhe > sowohl in der Milde gesell-schaftlicher Höflichkeit, wie in der Strenge seines Amts-charakters oder bei dem bitter» Sarkasmus, wclchcnernicht selten herausließ — immer zeichnete eine gewisseharte und unbeugsame Trockenheit seine Zuge undseine Haltung aus. Aber jetzt war ein Kampf man-nigfacher, i» seinem Aeußern sich sonst nicht aussprs-chender Empfindungen aus seinem finstern Angesicht,das all die Stärke und Leidenschaftlichkeit seinermächtigen männlichen Natur verkündigte; ans fei-nen Zügen und Augen schien etwas wie Schaam,Verdruß, Trimms, Nene und Haß M sprechen.All diese verschied»-» Gemnthsbrwcqnngen, welche,so sonderbar die Behauptung klingcn mag, sich inEinem 'Ausdruck begegneten, waren nichts destowe-niger so scharf und fürchterlich ausgeprägt, daßMaulcverers Seele mit Eincmmal ihren Sinn er-rieth. Er warf einen Blick ans die Briefe, derenSchrift durch die Zeit oder Feuchtigkeit erloschenund verfärbt schien; dann betrachtete er noch- ein-mal Brandons Gesicht und sagte mit ziemlich ängst-licher und gedämpfter Stimme:
„Himmel, Brand»», sind Sie krank? oder hat-sich etwas ereignet? Sie beunruhigen mich!"
„Kennen Sie diese Locke» noch ?" sagte Bran-den mit hohler Stimme, und unter den Briefen