Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
130
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ihn nicht in bessere Worte zu kleiden, denn dervollkommene Ausdruk für jene Empfindung gehtmir selbst ab. Aber beim Blik aufJsoras ruhige,höchst jugendliche Schönheit, über welcher eine un-aussprechliche Unschuld athmend schwebte, wienach der Vorstellung jener sinnigen Dichter,welche die zarten Gebilde der Najaden und Nym-phen erschufen, eine feinere, gelauterte Luft umeine Göttin hcrfloß, kennt' ich nicht glauben,daß irgend ein Misgcschik auf Diejenige warte,bei welcher die Kindheit selbst zurükzubleiben schien- zurükzubleiben, als ob jede altere Gestalt undrvcnigcr zarte Farbe zur Hülle einer solchen Rein-heit und Zartheit des Herzens nicht mehr taugte,i. Wirklich hatte ich, indem ick mich über die Ge-ll cbtc beugte und ihr regelmäßiger, stiller Athemmeine Wangen berührte, diejenige Empfindungdie ganz das Gcgcuthcll von der Vorahnung einesUnglüks ist. Es war mir als hatte die Schlum-mernde, sicher in der eigenen Schuldlosigkeit, nichtszu befürchten, so daß selbst der Schmerz der Trcn-mnng in der Zuversicht unterging, die während die-ses Anschaucus über mich kam.

Ich stand leise auf, ging ins nächste Zimmerund kleidete mich an; drunten hörte ich meinPferd wiehern, das der Diener langsam auf undab führte. Von Neuem trat ich in das Schlafge-mach, um von Jsoren Abschied zu nehmen.' Siewar bereits gufgcstanden.Wie!" rief ichnoch