Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
128
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nicht lieber, daß cs in dieser Jugend und Unschuldohne Dorgcschmak einer Sorge, ohne Bcflckung miteinem Verbrechen, auf einmal ins dunkle Grabhinabgingc? Wolltest Du nicht lieber diesenSchmerz in all seiner Bitterkeit erleiden, als zu-schauen wie das Opfer wächst und reift und sichinniger und inniger um Dein Herz schlingt, um csendlich im vollen und gekraftigtcn Alter, wenn Duselbst von Jahren belastet bist und keine neueBande au die Stelle der alten, aufgelösten mehrknüpfen kannst wenn bereits Leiden den Lieb-ling Deiner Hoffnung, den ein Leiden nie berüh-ren sollte, gebeugt haben, wenn bereits Sündendas Helle, cngelglciche, unbewölkte Herz, das nieeine Sünde verdüstern sollte, verfinstert habenum cs daun Tag für Tag veraltend, zerfallend,verwelkend in das Grab sinken zu sehen, dem sei-ne Kindheit vergebens entgangen ist? Antwortemir: würde nicht das erste Los bei Weitem gelin-der sein, als das zweite? Und hast Du in diesesfrühe Grab hinabgcschaut und hinabgewelnt hastDu gesehen, wie die kindliche Blume von demgrünen Boden Deiner Zärtlichkeit hinwcgdorrte,hast Du den hüpfenden Schritt, das lachende Aug,die heitere Freude welche diese öde Welt zu ei-nem ewigen Festtag machten, einmal verloren,Mutter des Verlornen, hast Du all Dies einmalbesessen und schmachtest immer noch danach zu-rük, so antworte mir ncch einmal: ist cs nicht