Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
123
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Hier möchte mich die rechte Stelle zu der Be-merkung sein, daß ich weder Dcsmarais noch ir-gend einem andern meiner Diener das Gchcim-niß meiner Vermälnng mit Jsora oder meinerBesuche bei ihr anvcrrrant hatte. Ich bin in dieserBeziehung sehr ekel, und unter allen Mitwissernselbst des unbcdeutenstcn Gegenstandes flieh icham meisten jene,niederträchtigen, lügentchmiedcn-den, aufhaschcnden, eigensüchtigen Winkclseclemvon welchen bedient zu werden wir die kläglicheEhre haben. Selbst Dcsmarais, der das Acusscreeines Edelmanns und die Anlagen eines Gelehr-ten hatte, war dnrch seinen Stand in meinen 'Augenverloren. Es liegt in diesem Stand etwas so Er-niedrigendes, Entsittlichendes, daß wenn ich fürdie Nothwcndigkeit einer Reform in unserer gesell-schaftlichen Einrichtung noch irgend einen Beweisbrauchte, dieser in dem Verhaltniß zwischen Herrnund Diener läge.

Ilm mir also mein Pferd nicht von einem jenergemiethetcn Ansspäher vor Isoras Wohnung brin-gen lassen zu dürfen, bestieg ich das für meineReise ausgewalte Thier sogleich und ritt zu Jsora.Dort hatte ich beschlossen den Abend zuznbringen,und von da ans meinen Wandcrzug mit dem Mvr-genlicht anzutreten.