Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
122
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irr

Nothwendigkeits - Diener selten verkam. In derAbsicht ihm verschiedene Aufträge in Bezug aufmeine Abreise zu geben, wartete ich seineRükkehr ab, die jedoch erst nach einigen Stundenerfolgte. Der Ausbund von Kammerdiener räu-sperte sich dreimal: ,,wollte Monsieur die Gewo-genheit haben, mir zu erlauben daß ich ihn nichtbegleite?" fragte er mit der gewöhnlichen Mieneund Stimme unterwürfigen Respekts.

Und warum?"

Dcsmarais erklärte sich. Ein Vetter war nurauf wenige Tage in England; der Philosophwünschte ausnehmend seine Gesellschaft zu genie-selt, ein Vergnügen welches ihm das Schiksalvielleicht nie wieder zuführcn würde.

Obwvl ich mich an seine Dienste gewöhnthatte und ihn selbst für die geringste Zeit ungernentbehrte, vermochte ich ihm seine Bitte doch nichtabznschlagen und befahl daher meinem zweitenKammerdiener seine Stelle cinzunehmcn. Uebri-gens bestimmte mich dieser Wechsel um so mehrzu dem schon vorher bedachten Plan mich zu Pferdnach Devereur-Court-zu begeben, und den Be-dienten mit dem Gepäk ingeiner Postchalse hinzuschi-kcn. Wirklich ist noch auf den heutigen Tag dasReiten die angenehmste Neiseart für mich, und derLeser wird finden daß ich dieselbe noch viele Jahrespäter, wieder nach demselben Ort, in Anwendungbrachte.