Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
111
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lind lluzarthcit dem Oheim, ohne einen Versuch ihndurch Nachgiebigkeit milder zu stimmen, geradezuentgegen zu handeln. Ich bekäme dadurch, dacht'ich, beit und Gelegenheit ihn zu erweichen, mirdas Wort zu reden und endlich die Einwilligungzu erlangen; denn seiner Herzensgute muSt' ichdiese, meiner zuversichtlichen Hoffnung nach, früheroder später abgcwinncn.

Daß sich auch einer solchen Auskunft mehrereEinwürfc entgegen stellten, war nicht zu leugnen.Diese Einwürfe bezogen sich jedoch mehr auf Iso«ra alS ans mich, und sie mar, als ich ihr einenWink von dem Plan gab, die Erste, welche dessenSchwierigkeiten von der Hand wies. GroSmutherschien als der Hauptzug in Isoras Karaktcr,und wirklich kenn ich weder für Manu noch Weibeine gefährlichere Eigenschaft. Sie selbst warunabänderlich das lezte Wesen, das sie in Be-tracht zu ziehen schien. Nicht so bald hatte siealso erkannt, welche Maßregel die räthlichste fürmich sein würde, als dieselbe unvcrwcilt für sieselbst der Ausweg ward auf welchem! sie be-stand. So sehr ich für einen Welt - und Lebe-Manu galt so sehr mirs durchs Herz ging, dichmein guter Oheim, so im Stillen verlezcn zumüssen: - nimmer, nimmer, selbst wenn ich nichtmeine ganze Natur in Liebe umgcschmolzcn hätte,selbst wenn Jsora mir nicht gewesen wäre, wasmir ein einziges Lächeln Jsoras war, nimmer