Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
108
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bitllch gefunden. Er war durch Deinen Brief sehrangegriffen und erklärte, er werde Dir alsbaldselbst über die Sache schreiben. Ich stellte ihmAlles vor, was Du über die Tugenden Deinerbeabsichtigten Braut sagst; ich hielt ihm Deinklares Unheil, Deinen scharfen Verstand in fastallen Beziehungen als genügende Bürgschaft fürDeine richtige Wahl in jenem Punkt vor. AberDu kennst die leichtfertigen Ansichten und dasentwürdigende Urthcil des Oheims über die Wei-ber; er würde, glaub ich, an der Ruchlosigkeiteiner unerlaubten Verbindung geringeres Missal-len gehabt haben, als an der liebenswürdigenSchwäche einer unklugen Heirat, so lang cs nichtdurchaus nothwcndig ist auf einen Erben für dasFamilicngut zu denken."

Von da wandte sich Aubrcy im liebevollsten,angelegensten Ton zur Schilderung der ausneh-menden Gefahr für mein eigenes Interesse, fallsich den Oheim vor den Kopf stieße. Troz seinergrvscn Gutmüthigkcit würde Sir William bei ei-nem Zerwürfnis über einen so delikaten Gegen-stand, wie seine schwache Seite, fein geliebtesStckenpferd nun cinnial seien, meinen Ungehorsamals persönliche Beleidigung betrachten. Er riefmir Alles znrnk, was der Oheim für mich gefühltund getha», und führte mir auf jeden Fall dieunumgängliche Pflicht zu Gcmüth mein Vorhaben,wenn nicht anfzugeben, mindestens zu verschieben.