Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
105
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Widerstandes vergewissern, dem ich bei meinemVorhaben zu begegnen hätte. Durch die nämlichePost schrieb ich dem guten alten Ritter mit so vielKunst, als mir immer möglich war, indem ichmich mit einiger Länge über meine Leidenschaft,über den hohen Rang so wie die zahlreichen gutenEigenschaften meiner Geliebten verbreitete, denNamen aber nicht nannte. Ich fügte Alles hinzu,wovon ich annehmcn durfte, es werde mir dasgütige, warme Gcmüth des Oheims gewinnen.Dicfe Briefe hatten nachstehende Erwiederungenzu Folge:

Von Sir William Dcvcreur.

Hols der Henker, Neffe Morton I Doch ichwill Dich nicht schelten, obwol Du's verdient hast.Sich einmal, kaum bist Du zwanzig Jahre alt,und schwazest vom Heiraten, dem ausschlieslichenGeschäft des mittleren Alters, so vertraut wieein dreizehnjähriges Mädchen von ihrem Schvs-hund. Heiraten! Häng Dich lieber auf. Heira-ten, mein lieber Junge, ist immer ein verräthe-rifchcs Ding, und ein Freund wird einem An-dern nie ratben schnell danach zu greifen. Sieh,ich Hab Erfahrung in dieser Geschichte und ichglaub im Augcnblik, wo ein Weib unter die Hau-be kommt, geht irgend eine schrekliche Revolutionin ihrem ganzen System vor; all ihre früheren gutenEigenschaften verschwinden im Hui, wie Eier ausder Schachtel eines Taschenspielers; es ist wahr