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sehen; er blieb nachdenklich und verschlossen, undnoch jczt wüste sie nichts Näheres über die Artseiner Absichten und Entwürfe.
Endlich nach einer mehrwöchigen Trennungkam auch Barnard wieder zum Vorschein, undseine Besuche folgten sich jczt ununterbrochen. Ererneuerte seine Anträge gegen sie und ihren Vater.Jczt begann jene häusliche Quälerei, die in die-ser tvrannischcn Welt so häufig vorkommt, undderen Geschichte dem Hörer durchs Herz geht.Wäre Jsora ganz ein spanisches Mädchen gewe-sen, so würde sie aller Wahrscheinlichkeit nach kei-nen Widerstand geleistet haben, so sehr liegen Sitteund Benehmen schon in der Luft der verschiedenenHimmclstriche. Aber sie widerstand thcils weil siemich liebte — und gerade durch die Trennungmehr und mehr liebte; thcils weil sie die grim-mige, giftige Gluth meines Mitbewerbers weitstärker fürchtete, als irgend ein anderes Unglük,womit das Schiksal sie bedrohen konnte. „So solldenn Dein Vater verhungern!" sagte eines TagesBarnard in ungezähmtcr Wuth und verließ sie.Er kam nicht wieder ins Haus. Die Hilfsquellendes Spaniers, wahrscheinlich lediglich durch Bar-nard im Fluß erhalten, versiegten. Vater undTochter zogen sich von Quartier zu Quartier zu-rük, bis sie ihre Zuflucht zu der dürftigen Woh-nung nehmen mnsten, worin ich sic gefunden.Hier suchte sie Barnard wieder auf; hier drang