mich Jsora und zitterte für mich — ins Verder-ben stürzen kenne, sie cntsezt und überwältigt,und im Augcnblik wo der Schritt meines Pferdeshörbar wurde und der gräslichc Bewerber im Fallseiner Verwerfung mir und Alvarez tödtliche, si-chere Rache schwor, hatte sie sich dem angcmuthe-tcn Eid gefügt, dem Eid, daß sie das ihr mitge-theilte Geheimnis! nie enthüllen, nie mir zu wis-sen thun wolle, Wer mein Nebcnbnlcr sei.
Dies war Alles, was ich von ihrem unterfremder Obhut stehenden Vertrauen hcrausbekom-men konnte. Barnard hörte sie den Schwur aus-sprcchcn und verschwand, und sie wüste nichts mehrvon sich, bis meine Arme sie umschlangen. Hiercrblikte sie denn in der Liebe und Rachsucht mei-nes Rivalen das Hindernis gegen unsre Verbin-dung; die aufopfernde Angst für mich siegte überdie Zärtlichkeit der Neigung und sie entsagte mir.Ihre gleich darauf erfolgte Abreise aus dem Land-haus geschah auf den Wunsch des Vaters und aufdas Anstifter! Barnards, zurFordcrung der genann-ten politischen Entwürfe, und von Barnard kamdas Geld, das mir die an Alvarez gelieheneSumme zurük erstattete. Ohne Zweifel verdäch-tigte mich jener Mensch sofort bei dem Vater,denn fortan sprach Dieser nie mehr mit der frü-her» Zuneigung von mir. — Sie begaben sich nachLondon; der Vater war oft abwesend und hattehäufig mit Leuten zu thnn, die sie zuvor nie ge-