Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
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und ihre Glut läutert? Das war keine Zeit wor-in unsere Herzen hörbar zu einander sprechenkonnten, aber wir fühlten, daß sic sich enger undenger verbanden, und wir brauchten die arme Be-redsamkeit der Worte nicht. Doch last mich nichtlänger bei dieser Scene verweilen.

Eines Morgens als ich mich zu Fuß zu Jsorabegab, crbliktc ich auf der cntgegcngcseztcn Straß«enscite Montreuil und Gerald. Sie sprachen leb-haft zusammen und Beide wurden auch meineransichtig. Montreuil machte eine leichte, ruhige,würdevolle Verbeugung; Gerald ward roth undblieb ungewiß stehen. Es war mir, als wollt' ersich von dem Gefährten trennen und mich anre-. den, aber ich ging mit stolzer, kalter Mienevorüber; Gerald, wie von meinem Benehmenpikirt, biß sich heftig in die Lippen und folgtemeinem Beispiel- Einige Minuten nachher wollt'es mich jedoch beinah gereuen, daß ich ihm keineGelegenheit geboten, mich anzurcden.Ich hät-te," dacht ich,ihm seine Verfolgung vorwcrfenund ihn hcrausfodcrn können, die Drohungen ge-gen mich in Vollzug zu sczcn, in welchen er, wieaus Jsoras Besorgnissen für meine Sicherheit klarhervorgeht, seinen Muth kühlt."

Indessen halt' ich nicht viele Muße zu solchenGedanken. Bei meiner Ankunft in AlvareZ Be-hausung erfuhr ich cs sei ein bedeutender Wechsel imBefinden des Kranken cingetreten, er habe die Spra-