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der Schmerz zu einem fühllosen Nebel ab. Nochzauderte ich vorwärts zu treten; den Hut in derHand stand ich an der Thür, nicht wissend, daß,während mein Blik auf Jsoren haftete, die Thrä-nen mir die Wangen herab strömten. Auch sieblieb an der Stelle, wo der Doktor von ihrgegangen, mit auf den Boden gehefteten Augenund gesenktem Kopf stehen. Die rechte Hand,welche der Mann gedrükt hatte, war langsam undschwer an ihrer Seite herabgcsunken, und die klei«neu, schneeweißen Finger hatten sich halb geschlos-sen. Nichts vermag die Trostlosigkeit zu beschrei-ben, die sich in dieser müden Hand ausdrük-te; die Linke blieb eben so rcgunglos auf demTisch liegen, den einen Finger ausgestrekt undimmer noch gegen die Arzncigläscr hingewandt,wie er schon vorhin die Andeutungen des gravitä-tischen Hcilkünstlers begleitet hatte. Wirklich, ichfür meinen Thcil würde, wenn ich ein Malerwäre, hie und da ein Krankenzimmer zum Studi-um machen.
Endlich bewegte sich Jftra mit einer sehr ru-higen Gcberde wieder gewonnener Besinnung ge-gen das Bett, und im nächsten Augenblik stand ichvor ihr. Hing mein Leben davon ab, ich könntekeine, keine einzige Silbe weiter über diesen Auf-tritt schreiben. .