Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
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und ließ etwas Geld kn die Hand des Weibesgleiten.Ich bin ein alter Freund der Familie,und werde kein unwillkommener Besuch im Kran-kenzimmer des Patienten sein."

Besuch? Gort behüt, der arme Herr istschon ganz sprachlos und kennt Niemand mehr."

Bei diesen Worten vermocht' ich nicht längeran mich zu halten. Jsoras trostlose, einsame,verlassene Lage brach mit unwiderstehlicher Gewaltauf mich herein und jedes zartere Bedenken derSchiklichkeit mar auf einmal hinweg. Von deralten Frau gefolgt stieg ich die Treppe hinauf;an der Schwelle eines Zimmers im zweiten Stok-werk blieb sie stehen und flüsterte mir zu :Hier."Nachdem ich einen Augcnblik angehaltcn, Odeniund Muth geschöpft, trat ich ein. Ein Thcil desZimmers war verfinstert, die Vorhänge des Bet-tes fest zugezogen. Neben einem Tisch, worauszwei bis drei Arzncigläscr standen, sah ich Isoramit gespannter Aufmerksamkeit nach einem Mannhinhörcn, dessen Kleidung seinen ärztlichen Berufandcutete. Einen Finger auf die ausgestrekte Flä-che seiner andern Hand gelegt, schien er mit ora-kelhafter Miene genaue Vorschriften zu gebenfür ihn nur menschliche Worte für seine zittern-de, gläubige Zuhörcrin ein Ausspruch des Schik-sals, ein Beschluß, wovon Alles abhing, was demLeben einen Werth gibt. Beherrscher der Erde,ihr habt nicht die Vvllgcwalt über Wvl und Weh,