In dieser Zeit ncudclebtcr Zärtlichkeit erhieltich folgendes Schreiben vom Oheim:
„Ich dank Dir für Deinen langen Brief,mein lieber Zunge; dreimal Hab ich ihn mit gro-scr Keuve durchlcscn. Pvz Fisch, Morton, ichglaube Du bist ein durchtriebener Schuft und scheinstalle Wege der Stadt so gut zu kennen, als Deinalter Onkel vor einigen und dreissig Jahren! Dei-ne Briefe zeigen ein ganz ordentlich Stük Men-schcnkcntulß. Du bringst mir den kleinen Sidins Gedächtnis!, der ungefähr gcrad Deine Höhe,und grad eine so lustige, pfiffige Art hatte, sichin Gleichnissen und Stachclworten auszudrüken.Ach, man sieht wol daß Du Dir die Gesprächemit dem alten Onkel zu Nuz gemacht hast, unddaß Farguhar und Cthcrcrge nicht umsonst von Dirstudirt wurden."
„Aber ich habe traurige Neuigkeiten für Dichmein Kind, oder vielmehr, cs ist traurig für michDir solche Nachrichten mittheilcn zu müssen. Esist traurig für die alten Vögel im Neste zu blei-ben, wenn die jungen die Flügel ausbreiten undes verlassen; aber es ist lustig für die jungen Vö-gel vom langweiligen alten Baum wcgzukommcu,und im Sonnenschein umherzuflattern, — lustigfür sie, sich zu paaren, und selbst Junge zu krie-gen. Doch glaub nicht, Morton, daß weil ichvom Paaren und von Jungen spreche, ich Dirjezt gar verkünden werde, Deine Brüder hätten
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