würdelosen Miene auf die Sekte schob, trat un-angemeldet und mit der vollendetsten Mißachtungaller Höflichkeitsformen ins Zimmer.
„Wie gehts. St. John?" rief er, „wiegehts? Haben einen säubern Tag gehabt-—Wirk-lich, daß ich Euch zu Haus finde — das Heist, wennIhr mir einige gebratene Austern und Champagnerzum Nachtessen geben wollt."
„Von ganzem Herzen, Doktor!" rief St.John, indem er seinen Ton von der ernsten Ver-traulichkeit, die bisher vorgeherrscht, plözlich zu ei-ner leichten, etwas brüsken Familiarität umändcrte;„von ganzem Herzen. Es freut mich zu hören, daßIhr Euch wieder zum Champagner bekehrt. Vo-rige Woche habt Ihr einen ganzen Abend damitzugebracht, mir von der perlenden Sünde abzu-rathcn."
„Bst! Sie hatte mir den Tag vorher übelzugesezt; so hielt ich denn eine Galgenprcdigt zurBekehrung Anderer, nicht aus Sorge für ihrWolergehcn, sondern aus bitterem Aergcr überdas eigene Unglük. Wo habt Ihr heut zu Mittaggegessen? Au Haus! Teufel auch I starb ich dochbeim Herzog von Ormond über seinen drei Gän-gen fast Hungers."
„Ach! war der ehrliche Matthcö dort?"
„Ja; mein Beutel bekam's zu spüren. Erborgte einen Schilling von mir für eine Sänfte.Verdammt sei dies Wetter! es kostet mich sieben