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8 (1835)
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ein Gericht der Vorsehung. Sie hielten es jedochnicht der Mühe werth, nur einen Augenblick die un-bedeutende Untersuchung anzustellen, in wie weitdieses Gericht der Vorsehung auch ans das Verder-ben der zahlreichen und unschuldigen Familien, dieJener inS Unglück gestürzt hatte, zu beziehen sey.

Aber, sey cs die allen gemeinen Menschen eigeneBewunderung des Genies, die jedes Verbrechen überdem Scharfsinn vergißt, mit welchem es ausgeführtwurde, oder jener geistreiche, die Engländer bezeich-nende Hang ans jedem ausgemachten Bösewichteinen Helden und eine Kuriosität zu stempeln, kaumhatte Cranfords Prozeß begonnen, als die Fluth deröffentlichen Meinung eine totale Umwandlung er-litt. Es ward plötzlich Mode einen so talent-vollen, unglücklichen Gentleman zu bewun-dern und zu bemitleiden. Abbildungen des .HerrnCrauford waren in jedem Bilderladen der Stadt zufinden und die Zeitungen wollten in ihm dasleibhafte Ebenbild des großen Königs von Preußenfinden. Der Hofpoet machte eine Ode auf ihn, diein Musik gesetzt wurde, und das Publikum erfuhrmit Thränen mitleidvoller Rührung über eine so ro-mantische Begebenheit, daß täglich Taubenpastcten insein Gefängniß geschickt würden, welche die zartenHände einer seiner früheren Maitresscn bereiteten.Einigen Eindruck machte später allerdings auch derUmstand, daß seine arme Frau, die bald darauf aneinem gebrochenen Herzen starb, zu ihm ins Ge-