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Sie saßen allein im denkwürdigen Pavillon, wodie Sonne trotz des Winters heiter ins Fenster schien.Dnrch die halb offene Thür erblickte man eben dasImmergrün im Gegensatz zu den laublosen Eichenund Buchen, das den Liebenden ein freundlichesSinnbild der Liede, und Augen, die sich gern wolltentäuschen lassen, eine Verwechselung mit dem ent-schwundenen Sommer bot. Die ungewöhnliche Mildedes Tages schien wohlthuend auf die Vögel, — dies«Kinder des Lichts und Gesanges, zu wirken, undfröhlich sammelten sie sich um das Fenster und dieThür, von wo aus die Hand des milden, jungenSchutzgeistes des Orts ihnen so oft Futter gestreuthatte. Dann und wann konnte man den Hellen,freudigen Ruf der Amsel vernehmen, der mit ihremraschen niedrigen Flug Takt hielt, und manchmalstreifte ein flüchtiger Hase aus dem nahen Gehegean der halbgeschlossenen Thür vorbei, aus langerErfahrung sicher in der Nähe eines Wesens, dasam Busen der Natur Wohlwollen und Liebe für alleihre Geschöpfe eingesogen hatte.
Der Geliebte saß zu Floras Füßen und schienim Emporschauen die zärtlichen, schmelzenden Augenzu suchen, die, ihres Ausdrucks sich bewußt, schüch-tern seine Blicke vermieden. Er hatte ihren Armüber seine Schulter gezogen, und bedeckte die kleine,schneeweiße Hand, nach der er so lange geseufzt, unddie ihm endlich geworden war, mit tausend Küssen; -