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Wenn unter der Menge der in ihrem Lauf gegeneinander stoßenden Karaktere einige schon im ersten,zweiten oder dritten Akt des Spieles abtrcten, nndnur wenige bis zum letzten ausharren, während dasSchicksal seine Diener unter Denjenigen wählt, welchedie Umstehenden vielleicht am wenigsten als Gegen-stände seiner Wahl betrachteten, und Diejenigen,welche den Zuschauern vielleicht die Hauptpersonendankten, bald schnell, bald langsamer zn Spielernvon der geringsten Bedeutung herabstnken; wennder Leser die nämliche Leidenschaft auf verschiedenenUnterlagen die verschiedensten Ergebnisse Hervor-bringen fleht, und einen gewissen Maßstab für denweiten, schwer zu durchwandernden Umfang desmoralischen Gesetzes, dessen Erkenntnis; dem Ober-flächlichen so einfach dünkt, durch die Wahrnehmungbekommt, daß eine nnd dieselbe Empfindung eben sogut die Tugend, die wir lieben, als das Laster daswir verabscheuen, die Hoheit die wir bewundern,als die Niedrigkeit, die wir verachten, hervorzurufenvermag; — wenn die schwache Hand des DichtersUnwissenheit und Weisheit, Affektativn der Philoso-phie und echtes Wesen derselben, Rohheit und Ver-feinerung, die gemeinste Pöbelhaftigkeit des Herzensmit einer an Kränklichkeit gränzenden Emporspan-nung der Gefühle, wirkliche Tugend mit nachgeäff-ter, die Glorie des Göttlichen mit dem zurückstoßen-den Anblick des Idols, Schmerzen mit trunkenerFreude, Hochzeitfeier mit Tod, Thränen mit ihren