Druckschrift 
8 (1835)
Entstehung
Seite
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Endlich erschien der Wundarzt, Alle, bis aufClarence verließen das Zimmer. Schon die erstechirurgische Untersuchung genügte. Clarcncc's naheVerwandtschaft mit dem Leidenden nicht ahnend, zogihn der Arzt bei Seiteeine sehr schmerzliche' Operation," sprach er,könnte gemacht werden, abersie würde blos des Kranken letzte Augenblicke foltern:x keine menschliche Kunst vermag sein Leben zu retten^ oder auch nur hinzuhalten."f Der dem Tod Verfallene, der trotz seinen großenH Schmerzen noch Bewußtseyn hatte, regte sich. Sein! Brnder eilte zu ihm.Flora," murmelte er soleise, daß nur die angestrengten, gespannten Nerven! des Lauschenden die Worte fassen konnten:laß mich^ sie sehen, ich bitte."

! Clarence bezwang so viel er konnte seine Rüh-^ rung und die Angst, womit er den Kranken auch nurauf eine Sekunde verließ, und eilte Flora aufzusu-che». In kurze», hastigen Worten bedeutete er ihrdes Sterbenden Wunsch, und zog die Verwirrte,Zitternde, welche die ihr bevorstehende Schmerzens-scene kaum ahnete, an's Lager ihres Verlobten.

Ich bin an manchem Sterbebette gestanden Undhabe immer gefunden, daß kurz vor dem Tode, wennder Körper schwächer und schwächer wird, die wil-dern Leidenschaften Gefühlen weichen, welche mitdem Ernst dieser Stunde besser im Einklang stehen.Sanfte, zärtliche Gedanken, welche dem Karakterin der Gesundheit und Lebensfülle früherer Jahre? Bulwers Ncmane. XI.IV. 3

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