Druckschrift 
8 (1835)
Entstehung
Seite
28
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Dessen, der den Weg vertrat. Mit großer Gewandt-heit entschlüpfte Wolf der Gefahr, griff mit kräftigerFaust den Zügel, hielt das Pferd an und drängte eSauf eine schreckerregende Weise gegen den Absturzzurück. Wüthend und seiner selbst nicht mehr mäch-tig, hob der Lord die Reitpeitsche und that einenheftigen Streich nach dem Republikaner.

Nicht sobald fühlte Dieser den Schlag, als ereinen einzigen aber so grimmigen Wuthschrei aus-stieß , daß des feigen Glumfords Blut erstarrte. Mitriesiger, eiserner Hand zwängte er das erfaßte Thiereinige Schritte zurück, gegen die Tiefe. Die trüge-rische Erde zerbröckelte unter seinem Gewicht; Uls-water spornte es heftig, während Wolf es scharf undkraftvoll im Zügel hielt. Das erschreckte Thierbäumte sich hoch auf, riß den Zügel los, stand einenAugenblick zum Entsetzen der Zuschauer senkrecht aufden Hinterfüßen, schlug dann, da es Gleichgewichtund Boden zusammen verlor, über und rollte mitseinem unglücklichen, hilflosen Reiter hinab.

Großer Gott!" rief Glumford, der bisher aufseinem schläfrigen Pferd ganz ruhig den Erfolg desStreites abgewartet hatte,was habt Ihr gethan ?Ihr habt Sr. Herrlichkeit umgebracht, förmlichumgedracht, und sein Pferd obendrein, wollt' ichwetten! Dafür sollt Ihr gehängt werden, Mensch,so wahr ich Friedensrichter bin und dergleichen."

Ohne hierauf zu achten, war Wolf zu dem Platzhinabgestiegen, wo Roß und Reiter zusammen lagen