ich doch, es sei mir so, Lischen; - und SquireMordannt hatte sehr viele Attention für ihn — under zerbrach eines von den Spiegelgläsern in Nr. 8.und gab mir eine halbeGninee als Bezahlung. Jefiterinnere ich mich ganz genau. So, das ist derHerr Linden, der jetzt hier ist! — denk Einer!"
„Ich hätte ihn wirklich nicht mehr gekannt,"bemerkte Jungfer Lischen; „er ist viel größer gewor-den, und sein Haar ist jetzt ganz schwarz und seinGesteht viel mägerer als damals; aber noch immerist er sehr hübsch — nicht wahr, mein Herr?" sichgegen den Bedienten wendend,
„O ja. ganz ordentlich!" enkgegnete Herr Har-rison, indem er das rechte Bein ausstreckte und einWenig auf die linke Seite lehnte, in der Art wiesich der berühmte Gil Blas gegen die schöne Laurawandte: — „ganz ordentlich; nur ist er, mein ich,etwas zn schmächtig und dünn."
Herrn Harrisons Gestaltsmängel bestanden aller-dings nicht darin, daß er zu schmächtig und dünnwar.
„Das möchte sein!" antwortete Jungfer Lis-chen. welche die Eitelkeit des Bedienten durch einenverwandten Instinkt merkte und ihre eigenen Gründeznm Schmeicheln hatte — „Das möchte sein!"
„Aber er ist gleichwohl bei dem Frauenzimmerinsgcsammt sehr beliebt, obschon er selbst nur EineDame liebt. Ah, ich darf nicht sagen Wen, obwohlichs weiß. Freilich ist sie sehr schön; ein Paar