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cken ist's. Die Herren wollten, er solle für dieganze Grafschaft auftrcten, aber davon mochte ernichts hören; vielleicht war ihm das viele Geschreibei einem solchen Schritt zuwider, denn er ist sehrzurückhaltig."
„Stolz, hochmüthig, arrogant und anmaßlich!"rief Herr Oelhaav mit einem ungewöhnlich langenZug aus seiner Pfeife.
„Nein, nein," entgegnete die Tochter (jungeLeute sind immer die Ersten wo es gilt Jemand inSchutz zu nehmen! „ich weiß gewiß er ist nichtstolz — er thut über die Maßen viel Gutes und hatdas freundlichste Lächeln von der Welt! Ich möchtewohl wissen ob er wieder heirathct! er ist noch sehrjung, nicht über zwei- oder dreiunddreisstg." (Dasgute Kind würde vor einigen Jahren zwei - oderdreiunddreisstg nicht für sehr jung gehalten haben.Es ist erstaunlich wie nachsichtig wir gegen das Alteranderer Leute mit zunehmendem eigenen werden!)
„Und was für ein Aug' er hat!" rief die Wir-
thin. „Nun für meinen Theil.aber
Gott steh mir bei, Johann! Johann! — Haus-knecht — Mann will ich sagen — da hält einevierspännige Kutsche vor der Thür: Lischen, sshtmeine Haube recht?"
Und Mutter, Tochter, Gatte, Alles stürzte mitSchmunzeln, Knixen und Krazfüßen hinaus, dieerwarteten Gäste in Empfang zu nehmen. Miteinem Mißvergnügen, das wir Nichtwirthe uns nur