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nachher vorschreiben werde, und daraus eine Pre-digt von einem Geistliche» der Hochkirche auf einenfür den Tag, und die zu besprechende That paffen-den Text gehalten werde."" Ader der Schluß istsehr schön. Herr Oelhaav: „„Und »nn, nachdemich meine Pflichten so weit es immer in meinen ge-ringen Kräften lag, gegen meinen Gott, meinenKönig und mein Land erfüllt habe und in dem vol-len Glauben der legitimen protestantischen Kirchesterbe, unterschreibe und siegle ich rc.""
„Ein sehr erfreuliches und wvhlthätiges undfrommes und tugendhaftes Testament oder Willens-vermächtniß, Frau Sauersüß," crwicderte HerrOelhaav; „und in einer Zeit, wo die Anarchie mitRiesenschritten die guten, alten Bräuche unsererVorväter verwüstet und anfrißt und beschädigt undmit ihrem giftigen Athem die Magna Charta unddie glorreiche Revolution in den Staub tritt, istes schön — schön und lieblich, verstehen Sie michwohl, Frau Sauersüß, einen Herrn aus den ari-stokratischen Klassen oder Reihen zu sehen, der dieInstitutionen seines Landes mit so rcmarkablcrEnergie der Gesinnung und mit — und mit —Frau Sauersüß — mit Gesinnungen einer so rc-markabcln Energie stützt."
„Wie lange," fragte die Tochter, indem sieihre Locken vor einem, über dem Schenktisch hän-genden Spiegelchcn zurecht machte, „wie lange mag'sdoch wohl seyn, daß Herrn Mvrdaunts Frau starb?"