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eines Menschen, bei welchem die eigene Gefahr, die Ge-fahr vor Schande und Tod dafür bürgte, daß er inseinem Eifer nie Nachlassen, oder Mühe scheuen werde;eines Menschen, der nie anders als von Freundschaftund Mitleid sprach, eines Menschen voll tief angelegterList und eines wahren Weisen in der Verhüllung, wo-mit die Sprache die Thaten zu umkleiden vermag.
Aber die Tugend hat Hilfsquellen in sich selbstbegraben, die wir nicht kennen, bis die Stunde derPrüfung sie aus ihrer Verborgenheit hervorruft.Nach Aussen von Feinden umgeben, während die zurVerrätheriu gewordene Natur selbst ihre tödtlichsteFeindin im Innern wird, gewinnt die Tugend eineneue, übermenschliche Gewalt, die größer als dieNatur selbst ist. Was ihr Glaube auch sein, welcherSekte sie angehören, von welcher Region des Erd-balls ihr Gebet aufsteigen möge, sie ist das ReichGottes, lind von seinem Thron der Throne herabwird er fle vertheidigen. Wurde sie auch auf dieseferne Erde geschleudert, und ringt sie auf dem dun-keln Kampfplatz eines Menschenherzens, so schauendoch alle Wesen aus der Höhe ihrem Kampfe zuoder sind bei ihrem Streite betheiligt. Die Engelhaben die Hut über fle — die Banner der Erzengelwehen auf ihrer Seite, und von Stern zu Stern,durch den unbegränzten Aether hin und durch dasundurchdringliche Dunkel zu den Füßen Gottes wirdihr Sieg durch Harfen gefeiert, die zum Preis ihresSchöpfers ertönen!