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Sternes aus einem dunkeln Winkel des Himmelsein einsamer Blitzstrahl, verweilte einen Augenblick
„Und eh ein Mensch noch rnsen konnte: Sieh!
Verschlang der Mund der Finsterniß ihn wieder."
Dann aber, wie durch ein allgemein vernomme-nes Zeichen aus dem Schlaf geweckt, kam von allenRegionen des Himmels Blitz auf Blitz, Schlag aufSchlag, das Licht und die Stimme der losgelaffenenElemente. Kein Regen fiel; Alles war trocken unddürr; die Stimmung der Natur schien nicht mildgenug zu Thränen, und die bläulichen Flammenza-cken schoßen mit schauderhaftem Grimm aus den dum-pfen, bewegungslosen Wolken, dreifach gefährlichdurch die schmachtende Dürre und Stagnation derLuft. Die Straßen standen leer und still, als wäredie gewaltige Stadt dem Sturm zum Opfer verfal-len; und von Zeit zu Zeit hielten die Wetterstrahlenüber den Häusergiebeln schwankend und zitternd anals überlegten sie, wohin sie ihren Schlag führensollten, verschwanden dann wieder, zurückgedrängtdurch eine höhere Schutzmacht, in ihre dunkeln Ge-zelte, und stürzten sich alsbald aus einer entfernte-ren Gegend des Himmels von Neuem auf die Erdeherab.
Ein merkwürdiger Beleg der Gewalt, womit eiaeifrig erstrebter Zweck die Gedanken einnimmt, unddes Grades, worin das menschliche Gemüth sich selbstzu genügen vermag, war die Gemächlichkeit undUnbedenklichkeit, womit Crauford, ein eben so weich-