Ergebniß ihrer freien Wahl ansieht, für sehr an-maßend erachtet werden wird.
Als der Brief fertig war, ging die nächste Sorgedarauf, wie er an Ort und Stelle gelangen sollte.Nach mancher Ueberlegung ward er der Obhut eineskleinen Mädchens, der Tochter des Parkwärters,zugewiesen, welche Flora in eigener Person dreimalwöchentlich in den Mysterien des Lesens, des Recht-und Schönschreibens unterrichtete. Unter mancherEinschärfung, das Anvertraute blos den Händen derschönen Lehrerin auszuliefern, übergab Clarence seineDepesche der kleinen Schülerin, und sah mit zit-ternden Gliedern und gespanntem Blick hinterher,als Suschen mit ihrem grünen Schulsack und ihrenglänzenden Wangen den Weg nach dem großenGebäude nahm.
Eine, zwei, drei Stunden verstoßen und nochimmer kehrte die'Botin nicht wieder. Ruhelos undungeduldig ging Clarence nach dem Wirthshaus zu-rück, befand sich jedoch kaum einige Minute» dort,als ein Bedienter in der westbvroughschen Livreean der Thür der bescheidenen Herberge erschien, un-folgenden Brief für die Durchsicht und Erbauungdes Gastes abgab.
„Mein Herr!
Der für meine Tochter bestimmte Brief ist mir soeben von Lady Westborough übergeben worden. Ichweiß nicht, was zu solcher Sprache oder dem sehrnngewöhnlichen Gesuch einer geheimen Zusammen-