Linden scy? Auf die Erwiederung Seiner Herrlich-keit , daß sic cs nicht wisse, bemerkte Herr PercpBobus, der Sohn eines Wcinhändlcrs, obwohl derNeffe eines Herzogs: „Niemand weiß cs."
„Der unverschämte Eindringling!" dachte LordBorodailc: „ein Mensch, den Niemand kennt, mirsolche Avancen zu machen!"
Ein noch stärkerer Grund des Mißfallens anClarcnce entsprang aus der Eifersucht. Seit demAbend wo Borodailc die Bekanntschaft Flora's ge-macht, widmete er ihr eine unnachlaffcnde Aufmerk-samkeit. Ernsthaft von der Sache zu reden, so warer von ihrer Schönheit wirklich tief ergriffen worden,und hatte ohnehin schon seit einem Jahr an die Noth-wcndigkeit gedacht, der Welt eine Lady Borodailcvorzuführcn. Nun mußte aber Seine Herrlichkeit,obwohl sie sich selbst in einem so günstigen Licht be-trachtete, als ein Mensch Dies immerhin kann, ge-stehen, daß Clarcnce sehr hübsch sep, ein verteufeltnobles Ansehen habe, mit mehr Anmuth spreche alsdie meisten jungen Leute, und ganz vortrefflich tanze.„Der Kerl ist mir ein Abscheu!" sagte Borodailc un-willkürlich laut, als diese bittcrn Wahrheiten sichseinem Geist aufdrängtcn.
„Wer ist Dir ein Abscheu?" fragte Herr PcrcyBobus, der in Borodailc's Salon auf dem Sophalag, und ein Paar Schuhe mit rothcn Absätzen bc-wunderte, die seine eigenen Füße schmückte».