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Die Person, die unmittelbar neben ihm saß,fiel ihm auf. Es war ein kräftiger, etwas plumpgebauter Mann, flittcrhaft gekleidet und beinah af-ftktirt in seinem Benehmen. Aber Clarcnce hattebereits gelernt, daß große Menschen nicht immer freivon den Eigenthümlichkeiten Kleiner sind, und faßtedeshalb um einiger unschuldigen Geckereien willenseinen Nachbar nicht, wie zu thun Herr BoSwellgeneigt war, als einen Narren auf; im Gegentheil,er glaubte in einer ausgezeichnet breiten, schön ent-wickelten Stirn und in einem Auge, das, währenddas übrige Gesicht träge und schwer erschien, nie voneiner lebhaften, obwohl halb thcilnahmloscn Beob-achtung der ganzen Gesellschaft abließ, etwas zu er-blicken, das der plumpen Stupidität, die man ge-wöhnlich in der Miene der fraglichen Person findenwollte, nicht nur widersprach, sondern sogar bedeu-tend auf Genie hinwics.
„Wer ist mein Nachbar zur Rechten?" flüsterteer Boswell zu.
„O! blos Goldchcnl" erwiederte Boswell miteinem Ton gleichgültiger Verachtung.
„Goldchcn; Wer ist das?"
„Ei, der Verfasser des Wanderers, der Ge-schichte von England, und einiger andern gar sinn-reichen Schriften."
„Was! der große Goldsmith, der erste Dichter,Komiker und Erzähler unserer Tage, dem kein An-derer auch nur entfernt an die Seite gesetzt werden