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scharfsinnig, stets einen bittern Spott in sich undzeugten von der ganzen Schadenfreude, für welcheeine oberflächliche Weltkenntnis! einem grämlichen, übel-wollenden Gcmiith so leicht eine Entschuldigung leiht.
„Wie unangenehm Lord Borodailc doch ist," be-merkte Flora, als der Gegenstand dieser Bemerkungsich abgcwandt hatte und zu einigen umherschlcn-dcrnden Offizieren von seinem Korps getreten war.
„Unangenehm," erwicdcrte Lady Westborough.„Mir kommt er bezaubernd vor; er hat so viel Ver-stand. Wie richtig seine Bemerkungen über die Weltsind!
So geht cs immer: die Jugend urtheilt hartüber Diejenigen, welche ihre Begeisterung enttäu-schen oder gegen dieselbe anstoßen; ältere Personen,sofern sic nicht durch eine göttlichere Weisheit ge-lernt haben, mit erbarmendem, milderndem Aug aufmenschlichen Thorhciten und Jrrthümer zu blicken,durch welche ihnen Schlimmes widerfuhr, sehen jedenstrengen Ansspruch über dergleichen Schwächen alseinen Beweis überwiegender Intelligenz an und prei-sen als Tiefe des Geistes, was eigentlich nur Ober-flächlichkeit der Seele ist.
Clarcnce ist in diesem Augenblick in einem Mc-»uct de la Cour mit der schönen Gräfin —, derbesten Tänzerin ihrer Zeit in England, cngagirt.Flora tändelt mit einem Halbdutzcud Elegants immerangelegener, je mehr sie die Lebhaftigkeit, womit