„Empfinden tief, wollten Sie sagen. Das ihmich. Mit der Hand meiner Miindcl, Evcline Eameron,hoffe ich mit Einemmal die hänslichc Glückseligkeit zugewinnen, die mir bisher fremd geblieben, so wie daszu meiner Laufbahn erforderliche Vermögen."
Nach einer kleinen Panse fuhr Lord Vargravcfort: „Obgleich meine Bcrufsgcschäftc uns so viel ge-trennt gehalten, hege iw doch keinen Zweifel an ihrerfortdauernden Neigung — und ich darf beifügen, anihrem Ehrgefühl. Sic allein kann wieder für michgut machen, was sonst eine Ungerechtigkeit von meinemOheim gewesen wäre." Dann fuhr er fort, die mo-ralischen Verpflichtungen aus einander zu setzen, welcheder verstorbene Lord Evclincn anferlcgt; Verpflichtun-gen, die er gewaltig übertrieb. Maltravcrs hörte ihmaufmerksam zu und sagte wenig.
Und wenn man diese Verbindlichkeiien gehörig er-wägt," setzte Vargravc mit einem Lächeln Hinz», „glaubeich, selbst wenn ich Nebenbuhler hätte, daß sic kaummit Ehren den Versuch machen könnten, eine bestehendeVerbindung anfzulöscn."
„Gewiß nicht, so lange die Verbindung dauerte,"antwortete Maltravcrs; „nicht als bis das Eine oderAndere die Vollziehung derselben verweigerte und da-durch beide frei machte; aber ich will glauben daß csein Bund sehn wird, bei dem die Neigung am we-nigsten außer Acht bleibt — das Band der Ehre alleinwäre ein rauhes »nd herbes."
„Ganz gewiß," sagte Vargrave, und scheinbar