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könnte — sie horchte — und fühlte sich zum Theil ge-tröstet. Aber der Gedanke an Evclinc schoß ihr wiederunangenehm durch de» Kopf, — und vielleicht ver-mischte sich mit natürlicher Eifersucht auch einige Be-trübnis, über das Loos, zu welchem Lord Vargravcso kalt ein so liebenswürdiges und unschuldiges Wesenzu verdammen schic».
„Aber Vargravc," sagte sic, „scpcn Sie nichtallzu sangninisch. Cvclinc kann Sic auch ausschlagcn.Sie sicht Sie nicht mit meinen Augen an; — es istnur ein Gefühl der Ehre, das ihr bis jetzt verwehrt,offen die Erfüllung einer Verbindlichkeit zu verweigern,vor welcher ihr, wie ich weiß, graut; — und wennsic nein sagt — und Sie frei sind — und ich einesAndern Gattin —"
„Selbst in diesem Fall," unterbrach sic Vargravc,„muß ich zu dem goldnc» Idol »sich wenden — meinName und Rang müssen mir eine Erbin erkaufen,wenn auch keine so glänzende wie Evclinc, doch we-nigstens reich genug, um von meinen Nädern denHemmschuh nnehrenhaftcr Verschuldung wcgzunchmcn.Aber Evclinc — ich will nicht zweifeln an ihr! — ihrHerz ist noch nicht eingenommen — sic hat noch Nie-mand gesehen —sic kann noch Niemand gesehen habenim Hause Ihres Vaters."
„Nein; bis jetzt ist ihre Neigung noch frei."
„Und dieser Maltravcrs — sic ist schwärmerisch,bilde ich mir ein — schien er von ihrer Schönheit oderihrem Ncichthnm gereizt?"