scharfsinnig. Armer Alficri! än scincm verworrenenLeben und in seinen stürmischen Leidenschaften ver-schwendete er die ganze Fülle seines Genius; und seinePoesie ist nur der Spiegel seiner Gedanken, nicht sei-ner Gefühle. Glücklicher der Mann von Genius, dernach seiner Vernunft lebt und seine Gefühle nur anseine Verse verschwendet!"
„Sic glauben doch nicht, daß wir Gefühle anmenschliche Wesen verschwenden?" sagte Evclincmit anmuthigcm Lachen.
„Legen Sie mir diese Frage vor, wenn Sic meineJahre erreicht haben und auf Felder schauen können,an welche Sic Ihre wärmsten Hoffnungen — Ihreedelsten Bestrebungen — Ihre innigsten Neigungengewendet haben — und Sic den Boden ganz uner-giebig und öde sindcn. Hänge dein Herz nicht an dieDinge der Erde! sagt der Prediger."
Evelinc war ergriffen von dem Ton, den Wortenund dem melancholischen Ausdruck im Gesicht desRedenden.
„Sic am wenigsten unter allen Menschen solltenso denken," sagte sic mit lieblicher Lebhaftigkeit; „Sic,der Sic so viel gcthan haben, die Herzen Anderer zuerwecken und zu sänfiigcn — Sic — der —" sie stockteund setzte ernster hinzu: „Ach Mr. Maltravcrs, ichkann nicht mit Ihnen streiten, aber ich will hoffen,daß Sic Ihre eigene Philosophie widerlegen werden."
„Ginge Ihr Wunsch in Erfüllung," antworteteMaltravers, beinahe finster und mit einem Ausdruck