Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
Seite
21
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mehr lustig. Die Massen der Menschen gleichen sichin allen Ländern gar sehr. Wenn cs im harten Nor-den mehr Lcbcnsbcqucmlichkcit gibt, so vergönnt dieVorsehung einen fruchtbaren Boden und einen pracht-vollen Himmel und eine für den Genuß und die Freudeso empfängliche Seele, wie die Blume für das Licht,dem wollüstig lässigen Italiener oder der zufriedenenApathie des Hindu. In der gewaltigen Durchcinander-schlingung von Gut und Ucbcl was vermögen dawir eitle Individuen? die sich am meisten abmühcnwie zweifelhaft ist ihr Nus! Der will sagen, obVoltaire oder Napoleon, Cromwcll oder Cäsar, Wal-pole oder Pitt mehr Gutes oder mehr Schlimmes ge-stiftet? Dieg ist eine Frage, worüber Casuistcn streitenmögen. Manche von uns meinen: Die Dichter scpcndie Wonne und die Lichter der Menschheit gewesen.Eine andere Schule von Philosophen hat sic als dieVergifter unscrs Geschlechts behandelt als Verführerzum falschen Krlcgsnchm zu einem weichlichen, wei-bischen Geschmack zu einer vernunftwidrige» Hin-gabe an die Leidenschaften. Ja selbst Urheber vonEmpfindungen, welche das Aussehen der Erde verwan-deln der Druckerprcsse, des Schießpulvers, derDampfmaschine Männer die von dem gedankenlosenHaufen oder den vorgeblichen Weisen als Wohlthätcrgepriesen werden haben nur früher unbekannte Nebelaufgebracht, welche das Gute fälschen und oft auf-wägcn. Jede neue Verbesserung von Maschinen beraubtHunderte der Nahrung. Civilisation ist die ewige