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2 (1838)
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und geringfügigeren Gesprächen abwcehscln; er lenkteEvclincns ernsten nnd gelehrigen Geist nicht blos auf.neue Felder des Bücbcr-Wissens, sondern auch ansmanche zarte oder erhabene Geheimnisse der Natur.Er besaß einen großen Schatz von wissenschaftlichemwie von literarischem Wissen; die Sterne, die Blumen,die Phänomene der physischen Welt boten Themata dar,worüber er sich mit der glühenden Neigung eines Dich-ters nnd der bequemen Sachkcnntniß eines WeisencmSsprach.

Wic Mr. Mcrton bemerkte, daß wenig oder nichts vonSentimentalität in diesen familiäre» Verkehr sich mischte,fühlte er sich ganz behaglich; und als er erfuhr, daß Mal-iravcrs sehr vertrant mit Lnmlcp gewesen, schloß ernatürlich, er müsse von der verabredeten Verbindungzwischen Evelinc und seinem Freund wissen. Inzwischenschien Maltravcrs gar keine. Notiz davon zu nehmen,daß cs einen Menschen wie Lord Vargrave gebe.

Es war nicht zu verwundern, daß die täglicheAnwesenheit die feine Schmeichelei der Aufmerksam-keit von einem Manne wie Maltravcrs einen starkenEindruck auf die Phantasie, wo nicht das Herz, einesempfänglichen Mädchens machte. Schon vorher fürihn eingenommen und ganz nicht gewohnt an eine Ge-sellschaft, welche so viele Annehmlichkeiten vereinigte,betrachtete ihn Evelinc mit unbeschreiblicher Verehrung;gegen die dunkler» Schatten seines Charakters war sicblind ihr wurden sic freilich gar nicht sichtbar. Zwarein paarmalc in gemischter Gesellschaft trat sein hoch-