Druckschrift 
4 (1838)
Entstehung
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Delirium gab er selten oder nie den Schatten, die eranrcdcte, einen Namen nicht einmal dem von Flo-rcnce. Es ist wirklich ein nicht selten verkommenderZug des Wahnsinns, daß er, wie mit einer Art vonAst, jede Erwähnung der Namen derjenigen vermeidet,durch welche der Wahnsinn veranlaßt wurde. Es istals ob die Unglücklichen sich cinbildetcn, ihr Wahnsinnbleibe uncntdcckt, wenn man die damit in Verbindungstehenden Gestalten nicht aufsindc.

So war damals der Zustand des unglücklichenMannes, dem seine Talente eine schöne und ehrenvolleLaufbahn versprochen hätten, wäre es nicht die unselige^ Neigung seines Gcmüths gewesen, von seiner Kindheitbis in spätere Jahre, jedes unzuträgliche und unhciligeGcfühll zu hegen und wuchern zu lassen, als Zeicheneines übcrströmcndcn Genius. De Montaigne, obgleicher so leicht als nur immer möglich dieß schwarze häus-liche Unglück berührte in seinen ersten Unterredungenmit Maltravcrs, dessen Benehmen bei dieser traurigenGeschichte von Verbrechen und Jammer, wie de Mon-taigne wohl begriff, ganz das Gepräge des Edclmuthsund Zartgefühls an sich trug vcrricth doch innereBewegungen, welche zeigten, in welchem Grad derFriede seines Lebens verbittert war.

Ich suche Theresa zu trösten," sagte er, seinenmännlichen Kopf wcgwcndend,und sie auf all dasGlück aufmerksam zu machen, das ihr noch bleibt;aber dieser so geliebte Bruder, von dem man sich soViel, und so vergeblich versprach! immer und im-