Druckschrift 
4 (1838)
Entstehung
Seite
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wahrend dieser ganzen Zeit sein Körper sichtbar anGesundheit und Kraft zunahm. Es ist dieß eine nichtseltene Erscheinung beim Wahnsinn und in der Regeldas schlimmste Zeichen. In früheren Jahren war-sarini zart gewesen bis zur Schwächlichkeit; jetzt aberhatten seine Körpervcrhältnifse sehr zugcnommcnseine Gestalt Obgleich noch Hager und dürr) warkräftig und muskulös als ob während der Starr-sucht, welche gewöhnlich ans die Ausbrüche der Tob-sucht folgte, das leibliche Thcil durch die Ruhe oderDesorganisation des geistigen gewänne. Währendseiner besseren, ruhigeren Stimmungen währendwelcher in der That nur ein erfahrenes Auge seineKrankheit ihm angemcrkt hätte waren seine größteFreude: Bücher. Aber dann beklagte er sich auchbitter, obwohl in kurzen Worten, über die Haft inder man ihn halte über die Ungerechtigkeit die ererdulde; und wenn er, alle Gesellschaft meidend, düsterin dem Garten umhcrwandelte, welcher das Haus desJammers umgab, beobachteten seine von ihm nichtgesehenen Wächter, daß er seine Hände, wie gegendas Gespenst eines Feindes, ballte; oder sic hörtenihn ein Phantom seines eigenen Gehirns wegen derQualen auklagcn, die er erduldete.

Obgleich der Leser in Lumlep Fcrrcrs die Ursacheseiner Tobsucht und den Gegenstand seiner Verwün-schungen leicht erkennt, so war dieß der Familie deMontaigne nicht ebenso möglich, und ebenso wenigden Wärtern und Acrztcn des Kranken; denn in seinem